Proktologie – ein sensibles Fachgebiet

Beschwerden im Analbereich sind für viele Betroffene mit Unsicherheit verbunden. In meiner ärztlichen Arbeit bemühe ich mich, Untersuchungen und Behandlungen diesem sensiblen Bereich angemessen und auf Grundlage medizinischer Standards durchzuführen.

Beruflicher Hintergrund

Meine ärztliche Tätigkeit beruht auf einer umfassenden chirurgischen Ausbildung und langjähriger operativer Erfahrung in verschiedenen Bereichen der Chirurgie. Nach der Facharztanerkennung war ich sowohl in der Allgemein- und Viszeralchirurgie als auch in der Unfall- und orthopädischen Chirurgie tätig. Daraus entwickelte sich ein breites operatives Fundament, das später gezielt um den Schwerpunkt der Proktologie ergänzt wurde.

 

Seit vielen Jahren bin ich kontinuierlich operativ tätig, sowohl im ambulanten als auch im klinischen Setting. Neben der eigenen chirurgischen Praxis übernahm ich leitende Funktionen in spezialisierten Einrichtungen, unter anderem im Bereich der Hernienchirurgie. Diese operative Tätigkeit prägt auch den proktologischen Schwerpunkt, insbesondere bei der Einordnung komplexer Befunde und der Abwägung unterschiedlicher Behandlungsoptionen.

 

Ergänzend zur Tätigkeit in Deutschland erfolgten wiederholt operative Einsätze im Ausland, darunter unentgeltliche chirurgische Versorgungsprojekte, insbesondere im Bereich der Hernienchirurgie. Internationale klinische Tätigkeiten und Einsätze fließen ebenso in die ärztliche Entscheidungsfindung ein wie die langjährige Arbeit im deutschen Versorgungssystem.

Wissenschaftliche Begleitung der ärztlichen Tätigkeit

Parallel zur klinischen Tätigkeit besteht eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit chirurgischen und proktologischen Fragestellungen, dokumentiert durch Publikationen, Vorträge und Lehrtätigkeit. Der wissenschaftliche Hintergrund dient dabei der fachlichen Einordnung und Reflexion der klinischen Arbeit.

Diskretion und ärztliches Vorgehen

Proktologische Untersuchungen sind für viele Menschen mit Angst oder Scham verbunden, insbesondere beim ersten Kontakt. In meiner ärztlichen Tätigkeit ist mir diese Situation bewusst, und ich begegne ihr durch eine ruhige Gesprächsführung, eine verständliche Erläuterung der einzelnen Untersuchungsschritte sowie einen respektvollen, zurückhaltenden und diskreten Umgang.